Für das Bühnenbild sprachen Dirk und ich im vergangenen Jahr häufiger miteinander. Wie das so ist. Man hat eine Idee, verwirft sie, greift die Idee vom Gegenüber auf und spinnt sie weiter... Schlussendlich entschieden wir uns zu einer Umzugskartongeschichte, da die Story auf einem Dachboden beginnen sollte. Da die Bühne nicht so groß und die beiden Musiker wenig Zeit für Umbauten haben, mussten wir ökonomisch vorgehen: alles schon auf der Bühne, Teile davon einfach mit Tüchern abgehängt wie man das teilweise ja auch auf dem Dachboden hat, wenn was vor Staub geschützt werden soll. Beim letzten Arbeitstreffen beschlossen wir die Tierfiguren nach und nach je nach Auftritt zu beleuchten und zwar von innen. Daher sind die Kartons gleich bemalt, die Figuren schon fest integriert, aber erst durch die Beleuchtung von innen tatsächlich erkennbar. Wir sind sehr zufrieden. Kosten sind eher als gering einzustufen und platzsparend zu lagern.
Eigentlich sollte dazu noch eine Art Bastelbogen entstehen, aber ich beschäftige mich ja ohnehin gerade mit Stickern, daher lag es nahe ein entsprechendes Sticker-Set zu drucken.
Der große Tag war nun doch ein bisschen aufregender als gedacht. Verrückt, denn von mir war ja einfach nur das Bühnenbild und das war ja auch schon eine Woche fertig. Aber alle Aufregung verflog sofort als die beiden anfingen zu spielen. Großartig. Einfach großartig und ich hoffe sehr, dass das mit dem Filmen geklappt hat. So zufrieden ich mit meiner Arbeit bin, so deppig hab ich mich beim Dokumentieren mal wieder angestellt. Das Stativ hab ich leichtsinnig im Auto gelassen. Daher bin ich zwar so zufrieden wie selten mit einer Arbeit, aber hab abgrundtief schlechte Fotos.
Ach was, ich muss lernen mich besser zu verkaufen:
die Fotos sind atmosphärisch. Genau. Atmosphärisch.
Gute Nacht und bis bald.
Hoffentlich
Sonntag, 23. Oktober 2011
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